XRechnung prüfen — kostenlos online, ohne Anmeldung
Laden Sie Ihre XRechnung hoch — als CII- oder UBL-Datei — und sehen Sie in wenigen Sekunden, ob sie besteht: XML-Schema, die Regeln der EN 16931 und die deutschen Zusatzregeln BR-DE, jeweils mit Regelcode und Klartext. Kostenlos und ohne Anmeldung.
- CII und UBL
- XRechnung 3.0
- BR-DE-Regeln mit Code
- Kostenlos, ohne Anmeldung

XRechnung prüfen in drei Schritten
Die XML-Datei der XRechnung, bis 5 MB. Ein ZUGFeRD-PDF mit eingebettetem XML geht ebenso.
Die Datei wird gegen das XML-Schema, die Regeln der EN 16931 und die BR-DE-Regeln von XRechnung geprüft.
Gültig oder nicht — und bei jedem Befund der Regelcode, das betroffene Feld und ob es ein Fehler oder nur ein Hinweis ist.
Was geprüft wird
| Ebene | Was dahinter steckt | Typischer Befund |
|---|---|---|
| XML-Schema | Ist die Datei formal ein Rechnungsdokument in UBL bzw. CII — richtige Elemente, richtige Reihenfolge, gültige Datentypen? | Ein Element an falscher Stelle, ein Datum im falschen Format |
| EN 16931 | Die Geschäftsregeln der europäischen Norm: Pflichtfelder, Rechenregeln, Steuerkategorien (BR-*, BR-CO-*, BR-S-* …) | Summe der Positionen weicht vom Nettobetrag ab |
| XRechnung | Die deutschen Zusatzregeln BR-DE-*: Felder, die die Norm offen lässt und XRechnung zur Pflicht macht | Leitweg-ID fehlt, Kontakt des Verkäufers unvollständig |
Welche Regeln greifen, entscheidet die Datei selbst: Im Feld BT-24 steht, nach welchem Standard sie erstellt wurde. Bei XRechnung 3.0 lautet die Kennung urn:cen.eu:en16931:2017#compliant#urn:xeinkauf.de:kosit:xrechnung_3.0. Der Bericht zeigt sie oben an — so sehen Sie auch, ob Sie überhaupt eine XRechnung vor sich haben oder eine andere E-Rechnung.
Die häufigsten BR-DE-Befunde
Die deutschen Regeln machen Felder zur Pflicht, die in der europäischen Norm optional sind. Genau dort scheitern die meisten Dateien, die aus Programmen ohne XRechnung-Erfahrung kommen:
BT-10 muss übermittelt werden. An Behörden steht dort die Leitweg-ID, über die der Rechnungseingang die Rechnung zustellt. Ohne sie ist die Datei ungültig.
Die Gruppe BG-6 mit Ansprechpartner (BT-41), Telefon (BT-42) und E-Mail (BT-43) ist Pflicht. Viele Programme schreiben nur die Firmenanschrift.
BG-16 muss enthalten sein. Bei Überweisung (Code 30 oder 58) verlangt BR-DE-23-a zusätzlich die Bankverbindung in BG-17.
Wer eine der üblichen Steuerkategorien verwendet, muss USt-IdNr. (BT-31), Steuernummer (BT-32) oder einen Steuervertreter (BG-11) angeben.
Skonto steht in den Zahlungsbedingungen (BT-20) in fester Form, in Großbuchstaben und mit Zeilenumbruch danach: #SKONTO#TAGE=14#PROZENT=2.00#. Freitext wie „2 % bei Zahlung in 14 Tagen“ fällt durch.
Bei SEPA-Überweisung (Code 58) soll BT-84 eine gültige IBAN enthalten. Ein Zahlendreher erscheint als Hinweis — die Datei bleibt gültig, die Zahlung kommt aber nicht an.
Alle Regelfamilien und wie Sie die Ursache in der Quelle beheben: Geschäftsregeln der EN 16931.
Fehler oder Hinweis — der Unterschied entscheidet
Nicht jeder Befund macht die Datei ungültig. Regeln, die etwas verlangen („muss“), erzeugen einen Fehler: Die Rechnung besteht nicht. Das Rechnungseingangsportal des Bundes zeigt solche formalen Fehler beim Hochladen selbst an — besser, Sie sehen sie vorher. Regeln, die etwas empfehlen („soll“), erzeugen einen Hinweis: Die Datei bleibt gültig.
Ein Beispiel, das fast jede Testdatei mitbringt: BR-DE-TMP-32 empfiehlt, das Liefer- oder Leistungsdatum anzugeben — als Lieferdatum (BT-72), als Abrechnungszeitraum (BG-14) oder an jeder Position. Fehlt es, steht ein Hinweis im Bericht, das Urteil bleibt „gültig“. Für die Umsatzsteuer gehört der Leistungszeitpunkt trotzdem auf die Rechnung — es lohnt sich also, ihn nachzutragen.
Was die Prüfung sagt — und was nicht
Eine gültige Datei hält alle Regeln ein. Ob Preis, Menge und Empfänger stimmen, kann keine Prüfung wissen.
Ein Rechnungseingangsportal kann zusätzlich eine bestimmte Leitweg-ID oder Bestellnummer verlangen. Was dort gilt, legt der Auftraggeber fest.
Die Datei wird nur für die Prüfung verwendet. Ohne Konto entsteht kein Verlauf, und wir legen keine Kopie an.
Womit geprüft wird
Die Prüfung läuft mit der freien Bibliothek Mustang in Version 2.26.0. Sie bringt die Prüfregeln (Schematron) der KoSIT für XRechnung 3.0.2 mit — für CII und UBL getrennt, so wie die KoSIT sie veröffentlicht — und die Regeln der EN 16931 in der Fassung 1.3.16.
Das amtliche Referenzwerkzeug ist der Validator der KoSIT. Er ist ein Programm zum Herunterladen, kein Online-Dienst: Eine kostenlose Prüfseite des Bundes, auf der man eine Datei hochlädt, gibt es nicht. Das Portal des Bundes prüft erst beim Einreichen, nach der Registrierung. Wer vorher wissen will, ob die Datei besteht, braucht ein Werkzeug wie dieses.
Sie müssen eine XRechnung erstellen?
Ehrlich gesagt: E-Rechnung Pro erstellt keine XRechnung. Wir erzeugen ZUGFeRD und Factur-X in den Profilen BASIC, EN 16931 und EXTENDED.
- An Unternehmen ist das kein Nachteil: Zwischen Unternehmen ist XRechnung nicht vorgeschrieben, ZUGFeRD ab Version 2.0.1 erfüllt die Pflicht — mit Ausnahme der Profile MINIMUM und BASIC WL. E-Rechnung erstellen.
- An Bundesbehörden nimmt das Portal des Bundes ZUGFeRD nur im Profil XRECHNUNG an, und zwar als reine XML-Datei ohne PDF. Dafür brauchen Sie ein anderes Programm oder das Erfassungsformular des Portals. Unterschiede im Detail: XRechnung oder ZUGFeRD.
Prüfen können Sie jede dieser Dateien hier — egal, mit welchem Programm sie entstanden ist.
Häufige Fragen
Ist die XRechnung-Prüfung wirklich kostenlos?
Ja, ohne Anmeldung und ohne Zahlungsdaten. Ohne Konto sind es bis zu zwölf Prüfungen pro Stunde; mit einem kostenlosen Konto mehr, und jede Prüfung bleibt mit ihrem Bericht im Verlauf.
Kann ich eine XRechnung im UBL-Format prüfen?
Ja. XRechnung gibt es in zwei Syntaxen, UBL 2.1 und UN/CEFACT CII. Beide werden mit den jeweils passenden Regeln geprüft.
Welche XRechnung-Version wird geprüft?
XRechnung 3.0 mit den Regeln der Fassung 3.0.2. Eine Vorabfassung von XRechnung 4.0 ist im September 2026 erschienen, ist aber nicht für den produktiven Einsatz bestimmt; mehr dazu in der Meldung zu XRechnung 4.0.
Ist das der offizielle KoSIT-Validator?
Nein. Wir prüfen mit Mustang, das die veröffentlichten Prüfregeln der KoSIT für XRechnung mitbringt. Das Ergebnis betrifft dieselben Regeln mit denselben Codes; bei einer Abweichung entscheidet im Zweifel das Werkzeug, das Ihr Empfänger einsetzt.
Was ist der Unterschied zwischen BR-DE-15 und der Leitweg-ID?
BR-DE-15 verlangt nur, dass die Käuferreferenz BT-10 überhaupt gefüllt ist. Ob der Inhalt eine gültige Leitweg-ID der richtigen Behörde ist, prüft keine Regel — das weiß nur der Empfänger. Die Leitweg-ID bekommen Sie vom Auftraggeber.
Meine Datei ist gültig, aber der Bericht zeigt Hinweise. Muss ich etwas tun?
Nicht zwingend — gültig ist gültig. Hinweise wie BR-DE-TMP-32 (Leistungsdatum) oder BR-DE-19 (IBAN) lohnen sich trotzdem: Das eine ist eine Pflichtangabe nach dem Umsatzsteuergesetz, das andere entscheidet, ob die Zahlung ankommt.
Muss ich eingehende XRechnungen prüfen?
Eine Pflicht dazu gibt es nicht. Das Bundesfinanzministerium empfiehlt im Schreiben vom 15. Oktober 2025 aber, geeignete Validierungsverfahren einzuführen. Eine Prüfung beim Eingang zeigt früh, ob Sie beim Lieferanten nachfordern müssen.
Wird meine Rechnung gespeichert?
Nein. Die Datei wird nur für die Prüfung verwendet, danach verworfen. Ohne Konto entsteht kein Eintrag in einem Verlauf.
Ihre XRechnung in wenigen Sekunden geprüft
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